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auf der Homepage der Handballabteilung des Hammer Sport Club 2008.

 

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Aktuelle Berichte

aus dem Seniorenbereich

  

 

 

 

Aus dem Herrenbereich:

  

 

1. Herrenmannschaft:

  

Handball Herren Bezirksliga, Saison 17/18

 

 

Handball Herren Bezirksliga


Hammer SC – Sus Oberaden 2 38:22 (20:9)

 

Nach einer überragenden Partie bleibt der HSC zu Hause weiterhin ungeschlagen. Dem SuS Oberaden lassen die Berger Handballer an diesem Sonntagabend nicht den Hauch einer Chance, obwohl derzeit einige wichtige Spieler verletzt sind. 

In einer stimmungsvollen, sehr gut gefüllten Halle mit etwa 250 Zuschauern spielt der HSC über 60 Minuten wie von einem anderen Stern. Die sich zuletzt gehäuften Fehlpässe und ungenauen Würfe können die Berger in dieser Partie fast gänzlich abstellen und dominieren den Gegner in Abwehr und Angriff nach Belieben. Ein erneut starker Mittelblock um Mähler/Kunze-Berdiyarov mit einem gut aufgelegten Christian Ihssen im Tor sorgt dafür, dass Oberaden für jeden Treffer sehr viel investieren muss, aber häufig gar nicht erst zum Torerfolg kommt. 

Im Angriff überzeugt das Team um die Trainer Mähler/Pfleiderer dann vor allem mit temporeichen Spiel, sodass immer wieder Lücken gefunden und die Mitspieler in Szene gesetzt werden können. Viele schnelle Gegenstöße sorgen ergänzend dafür, dass man schnell ein komfortables Tore-Polster erarbeiten kann. Der Mannschaft gelingt es in dieser Begegnung, über 60 Minuten Vollgas zu geben, ohne leistungsmäßig großartig einzubrechen. Haben zuletzt einige wenig Spieler mit vielen Toren für den Erfolg gesorgt, kann man in dieser Partie von einer geschlossenen Kollektiv-Leistung sprechen, bei denen fast alle Spieler zu Torerfolgen gelangen. 

„Man muss ja immer mit Superlativen ein bisschen aufpassen, aber dennoch war das das beste Spiel unserer Mannschaft, was wir hier in Berge als Trainer bisher gesehen haben. Hut ab vor der ganzen Truppe, die sich super gegenseitig unterstützt hat. Wir haben heute gesehen, zu was diese Mannschaft fähig ist, wenn alle Ihre Top-Leistung abrufen. Wir mussten fast gar nicht aus dem Rückraum abschließen, weil die Jungs so genial in die Lücken gestoßen sind und ihre Mitspieler – insbesondere die Kreisläufer - mitgenommen haben. Auch die Abwehr stand wieder einmal sehr gut - so kann es gerne die nächsten Spiele weiterlaufen. Ganz herzlichen Dank auch an unsere Fans, die die Halle richtig voll gemacht und für eine super Stimmung gesorgt haben. So macht Handball natürlich doppelt Spaß!“ - so das erfreuliche Fazit der beiden Trainer.

 

Für den HSC dabei waren: Ihssen, Linnemann, Bellenhaus, Riediger (5), Künnecke (3), Bachtrop (4), Lorenz (4), Kunze-Berdiyarov, B. Welink (5/4), T. Welink (5), Johannpeter (4), Mähler (2), Pyttel (6), Rausch

 

PT

 


Hammer SC 2008  - SuS Oberaden 2

 

Dies könnte am kommenden Sonntag um 18 Uhr eines der besseren Bezirksliga-Spiele werden, denn zwei Spitzenmannschaften treffen in diesem Duell direkt aufeinander. Der HSC mit erst drei Minuspunkten trifft auf Oberaden mit fünf Minuspunkten - ein kampfbetontes und schnelles Spiel ist quasi vorprogrammiert.  

Während die Oberadener am letzten Spieltag allerdings eine unerwartete und recht deutliche Niederlage (23:29) gegen VFL Kamen hinnehmen mussten, haben die Berger Handballer ihre Hausaufgaben gemacht und nach einer schwachen ersten Hälfte den Auswärtssieg bei TuS Jahn Dellwig perfekt machen können.  

Das Momentum spricht somit nach aktuellem Stand ein wenig für den HSC, auch weil man seit Ewigkeiten zu Hause kein Spiel mehr verloren hat. Und dennoch wird man höllisch aufpassen müssen, dass Oberaden sich in dieser Partie nicht vollständig entfalten kann. Es gilt für den HSC, die Abwehr wieder kompakt zu stellen und mit schnellen Tempostößen nach vorne eigene, leichte Tore zu erzielen.  

Neben den Verletzen Tim Schlinkert, Phillipp Rhinow und Roman Deppenkemper fehlt außerdem Torwart Tobias Linnemann aus privaten Grünen. Und dennoch werden die beiden Trainer Mähler/Pfleiderer eine volle Bank mit 14 Spielern in die Partie schicken können.  

"Da kommt am Sonntag ein richtiger Brocken auf uns zu und wir müssen eine Top-Leistung abrufen, wenn wir etwas mitnehmen wollen. Wir haben in dieser Woche stark trainiert und sind mental und physisch ganz gut vorbereitet. Wir hoffen, dass wir eine ordentlich volle Halle bekommen und unsere Fans uns zusätzlich unterstützen. Das wird ein hartes Stück Arbeit, da Oberaden nach unserer Auffassung zu den spielerisch besten Teams in dieser Liga gehört!" - so die beiden Trainer zur kommenden Aufgabe.

 

PT

 

TuS Jahn Dellwig - Hammer SC 2008

 

Nach der dreiwöchigen Herbstferien-Pause geht es am kommenden Sonntag wieder mit Bezirskliga-Handball weiter. Die Berger Handballer müssen an diesem Spieltag nach Fröndenberg reisen und treffen dort um 17 Uhr auf den Tabellenvorletzten TuS Jahn Dellwig, der erst einen Sieg in dieser Saison gegen Ennigerloh einfahren konnte.

 

Auf Seiten des HSC hat man sich allerdings zuletzt auch nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert: In Massen verlor man das letzte Auswärtsspiel knapp mit 26:28 und gegen Soest in heimischer Halle reichte es nur zu einem Unentschieden, nachdem man allerdings zwischenzeitig bereits hoch geführt hatte. Man darf also gespannt sein, ob die Truppe um die Trainer Pfleiderer/Mähler die Pause genutzt hat, um die zuletzt verloren gegangenen Automatismen wieder einzustudieren.

 

Personell stehen neben einigen leicht angeschlagenen Spielern noch einige Fragezeichen. Definitiv längerfristig ausfallen wird Tim Schlinkert, der sich im Kreispokalspiel schmerzhaft am Ellenbogen verletzt hat und in Kürze operiert wird. Die Trainer gehen aber trotzdem von einer gut gefüllten Bank aus.

 

"Wir müssen jetzt nach der Pause wieder die Wende bekommen, sonst versinken wir gefühlt irgendwo im Niemandsland und bekommen keine Konstanz in unser Spiel. Der Ausfall von Tim trifft uns sportlich und menschlich natürlich sehr. Jetzt liegt es an den anderen Jungs, in die Bresche zu springen und eine gute Leistung abzuliefern. Wir haben auf jeden Fall die Chance, gegen Dellwig zu gewinnen und wir sollten alles dafür tun, damit uns dies auch gelingt!" - so die beiden Trainer vor der Partie

 

PT

 

Hammer SC 2008 – Soester TV 2 25:25 (13:9)

 

Jede noch so schöne Serie hat irgendwann auch einmal wieder ein Ende. Nach weit über einem Jahr mit kompletter Punkteausbeute gibt der Hammer SC in eigener Halle wieder Punkte ab und trennt sich mit dem Soester TV unentschieden. Ungeschlagen bleibt man dennoch weiterhin in der Franz-Voss-Halle, auch wenn man sich über das Remis am Ende nicht wirklich freuen kann.

Gegen eine offensive 3-2-1 Abwehr der sehr jungen und agilen Truppe vom Soester TV finden die Berger Handballer in der ersten Halbzeit durch Tempospiel immer wieder gute Mittel, sodass man sich im Laufe der ersten 30. Minuten ein leichtes Tore-Polster bis zur Halbzeit erarbeiten kann und mit vier Toren Führung in die Halbzeit geht.

Auch in der zweiten Halbzeit sieht es dann lange noch gut aus, sodass man sogar eine Sieben-Tore-Führung in der 35. Minute erkämpfen kann und auch nach 43 Minuten noch komfortabel mit sechs Treffern in Front liegt. Doch dann geschieht etwas, was überhaupt nicht hätte sein müssen: Der HSC agiert plötzlich sehr kopflos und spielt in der Endphase der Partie einen komplett anderen Handball: Eigensinnige Aktionen, mangelnde Bewegung im Spiel und eine schwache Abwehr sorgen dafür, dass Soest einige Sekunden vor Ende den zwischenzeitlich nicht mehr vermuteten Ausgleichstreffer erzielen kann. Was am Ende bleibt, sind die Fragezeichen über den Köpfen von Spielern und Zuschauern. Der Tenor war jedenfalls allgegenwärtig, dass man den lange Zeit möglichen Sieg auf keinen Fall wieder hätte herschenken dürfen.

„Auch wenn Soest uns eine Menge abverlangt hat, haben wir das am Anfang wirklich sehr gut gemacht und viele schöne Tore herausgespielt. Warum wir dann plötzlich in der zweiten Halbzeit das Handballspielen mehr oder weniger einstellen und überhaupt nicht mehr das tun, was zuvor zum Erfolg geführt hat, bleibt uns allen ein Rätsel. Vielleicht haben wir uns zu sicher gefühlt und dann nicht mehr genug investiert. Das war auf jeden Fall ein komplett anderer Handball, den wir eigentlich gar nicht sehen wollten. Das Unentschieden fühlt sich aus unserer Sicht ein bisschen wie eine Niederlage an. Es bleibt weiterhin eng an der Tabellenspitze – wir nutzen jetzt die Herbstferien, um weiter an unseren Schwächen zu arbeiten.“ – so Trainer Martin Pfleiderer zur Partie.

Für den HSC liefen auf: Ihssen / Linnemann, Schlinkert (3), Riediger (1), Künnecke (1), Bachtrop (2), Lorenz, Kunze-Berdiyarov, B. Welink (5/3), T. Welink (6), Johannpeter, Rhinow (3), Pyttel (3), Rausch (1)

 

 

Hammer SC 2008 – Soester TV 2

 

Nach einer zuletzt maximal durchschnittlichen Partie gegen Beckum und einer schwachen beim Auswärtsspiel in Massen möchte der HSC nun wieder zurück in die Erfolgsspur zurückfinden. Dies soll idealerweise direkt am Samstagabend um 20 Uhr gegen den Soester TV 2 gelingen. Zuschauer sollten eine etwas frühere Anreise planen, da zeitgleich auf dem Parkplatz um das Freibad Süd ein Auto-Tuning-Treff stattfinden wird und die Parkplätze eventuell limitiert sein werden.

Der Soester TV hat sich zuletzt einer Verjüngungs-Kur unterzogen und schickt viele ehemalige Jugend-Spieler bei der zweiten Mannschaft ins Rennen. Dem HSC würde es also gutstehen, von Anfang an wach zu sein und das schnelle Spiel des Gegners direkt zu unterbinden. Auf der eigenen Seite muss im Defensivverhalten definitiv wieder eine Steigerung her: War die Abwehr zu Saisonbeginn noch ein Garant für wenig Gegentreffer, musste man zuletzt relativ viele Treffer der Kontrahenten hinnehmen. Es gilt, den Defensivverbund wieder vernünftig zu stellen, sodass man dann nach Balleroberungen die eigene Kern-Kompetenz des Tempogegenstoß-Spiels wieder vernünftig aufziehen kann.

Personell wird man leider einige Wochen auf Michael Mähler verzichten müssen, der sich im letzten Spiel einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen hat. Große Fragezeichen stehen noch hinter Tim Schlinkert (Rippenprellung) und Benedikt Welink (Grippaler Infekt), für die es sehr eng werden wird. Aus privaten Gründen fehlt außerdem Roman Deppenkemper.

 „Nach unseren letzten beiden Auftritten, die nicht besonders zufriedenstellend waren, müssen wir nun erstmal wieder kleine Brötchen backen und uns wieder finden. Dennoch haben wir saisonübergreifend eine beeindruckende Heimserie hinter uns und möchten deswegen auch gerne das Heimspiel gegen Soest gewinnen und wieder punkten. Die Mannschaft weiß, was zuletzt schiefgelaufen ist – aber jetzt müssen wir trotzdem wieder zurück in die Spur finden. Wir hoffen, dass wir die Ausfälle vernünftig kompensieren können – jeder Spieler steht nun in der Pflicht!“ – so die beiden Trainer zur kommenden Aufgabe.

 

PT

 

 

 
 

 

 

 

 

Aus dem Damenbereich:

 

 

Handball Damen Landesliga

 

 

DJK Everswinkel II - Hammer Sport Club 25:25 (11:13)

Trotz extremer personeller Probleme kamen die Berger Handballerinnen mit einem Unentschieden vom ambitionierten, erst einmal besiegten, Tabellendritten aus Everswinkel zurück. Nach sieben Punkten aus vier Spielen ist der HSC jetzt auf Platz vier geklettert.

Der nach Schwangerschaft oder langwieriger Verletzung auf acht Feldspielerinnen und zwei Torhüter geschrumpfte Kader musste diesmal zusätzlich auf die schulisch verhinderte Carina Neumann, zuletzt eine der erfolgreichsten Werferinnen, und die erkrankte Torfrau Marie Christin Schauer verzichten. Und zu allem Unglück hat sich Trainerin Miriam Vogt beim Training noch eine Meniskusverletzung zugezogen. Gecoacht wurden die Improvisationskünstler aus dem Hammer Süden durch Marie Kötters und Maike Krampe, die als Spielerinnen erst zur nächsten Saison bzw. zur Rückrunde wieder zur Verfügung stehen.

Die starke Vivien Thun im HSC Kasten sorgte mit einer Reihe spektakulärer Paraden dafür, dass die 2:1 Führung der Gastgeber die vorläufig letzte bis sieben Minuten vor der Schlusssirene blieb. Die aus der Jugend aufgerückte Maike Aderholz bewies in dieser engen Partie, welche Verstärkung sie schon jetzt in Abwehr und Angriff des oftmaligen Landesliga- Vizemeisters ist. Lena und Inga Böttcher verwandelten nicht nur alle fünf Siebenmeter für ihre Truppe, sondern kamen auf fast 50 % aller Gästetreffer. Trotzdem: Dreieinhalb Minuten vor dem Abpfiff (25:23 für Everswinkel) schienen die Reserven der dezimierten HSC Truppe aufgebraucht. Aber dann trafen in den verbleibenden 200 Sekunden die viermal erfolgreiche Lana Künken und Katharina Helm doch noch zum Ausgleich, und Vivien Thun parierte den finalen Wurf der Mannschaft aus dem Warendorfer Land.

Thun- Wothe (3), Charlene Helm (2), Aderholz (1), Lena Böttcher (9/4), Hakenesch, Katharina Helm (3), Inga Böttcher (3/1), Künsken (4)

 

 

 

Hammer Sport Club - Westfalia Kamen 34:25 (17:11)

Als Lana Künsken nach 29 Sekunden den ersten Treffer für die Gastgeber erzielte, war das in diesem Derby der Auftakt für eine Topleistung des Hammer Sport Clubs und das damit verbundene Aufrücken in das Spitzenquintett der Liga.

Die Gäste liefen schon nach zehn Minuten einem deutlichen 7:2 Rückstand hinterher. Besonders die bis dahin schon fünfmal erfolgreiche Linkshänderin Carina Neumann bekamen sie nicht in den Griff. Und auch beim familieninternen Wettbewerb zwischen Inga und Lena Böttcher (je acht Treffer) gerieten sie allzu oft unfreiwillig in die Zuschauerrolle. Aber mit der starken Anspielerin Katja Rauschenberg hatten sie gleichzeitig die Topscorerin (11 Treffer) dieses Landesliga Klassikers in ihren Reihen. Ihr verdankten es die bis auf ein Unentschieden in Soest schlecht in die Saison gestarteten Gäste, dass sie ganz knapp eine zweistellige Niederlage abwenden konnten. Trotzdem: So "nah" wie beim 17:11 Halbzeitrückstand kamen sie in den zweiten 30 Minuten nie mehr an die dominanten Gastgeber heran. Schon wenige Minuten nach Wiederanpfiff hatte sich der HSC beim 21:12 uneinholbar abgesetzt. Und es blieb deutlich bis zur Schlusssirene. Dafür sorgten u.a. Charlene Helm und Lisa Wothe im Rückraum oder die aus der Bezirksligamannschaft aufgerückten Anika Behnke und Tabea Fandree. Auch die Galerie kam u.a. bei einem gefühlvollen Heber von Kreisläuferin Daniela Hakenesch nicht zu kurz, so dass man am nächsten Wochenende optimistisch zur DJK nach Everswinkel fährt.

Thun / Schauer – Neumann (6), Hakenesch (1), Künsken (2), Inga Böttcher (8/3), Lena Böttcher (8/2), Katharina Helm, Wothe (3), Behnke (1), Charlene Helm (4), Fandree (1)

 

 

 

SG Ruhrtal - HSC 08 19:26 (7:15)

 

Der ohnehin kleine Kader des Hammer SportClubs schmolz wegen eines krankheitsbedingten Ausfalls von Torhüterin Marie Schauer auf gerade mal acht Feldspielerinnen plus Vivien Thun im Tor. Aber eben an Vivien Thun scheiterten die vorher zwei Jahre lang in eigener Halle unbesiegten Gastgeber gleich serienmäßig. Jedenfalls kamen sie bis auf die Anfangsphase nie näher als drei Treffer an den Vizemeister aus Hamm heran.Und so staunten die lauten Fans der Spielgemeinschaft aus Freienohl und Oeventrop in der rappelvollen Halle, dass ihre Truppe zum Halbzeitpfiff mit acht Toren in Rückstand geraten war.

  

Aber die hohe Trefferquote war bei den Gästen nach Wiederanpfiff wie weggeblasen. Die Gastgeber holten in dieser kitzeligen Phase trotz der Nadelstiche, die Inga Böttcher und die Helm Zwillinge Katharina und Charlene immer wieder setzten,Tor um Tor auf.Die Halle lief längst auf Hochtouren,als Ruhrtal zweimal (17:20 und 18:21) auf drei Tore verkürzte. Aber jetzt zeigten sich die viermal erfolgreiche Lana Künsken und Charlene Helm nervenstark,als sie fast im Gegenzug nach Tempogegenstößen zumindest einen moderaten Viertorevorsprung wieder hinlegten.

  

Erst jetzt gaben sich die Sauerländer geschlagen und mussten zusehen, dass Daniela Hackenesch in der Schlusssekunde mit einem spektakulären Heber zum Endstand von 19:26 noch die Ruhe fand, auch  etwas für die Galerie zu tun.

  

Thun-Hackenesch (3), Neumann (1), Lena Böttcher (7/2), Wothe, Katharina Helm (3), Charlene Helm (3), Künsken (4), Inga Böttcher (5)

 

 

 

 

 

Handball Damen Bezirksliga

 

 

Lüner SV II - Hammer SportClub II 27:15 (13:7)

Trotz des Ausfalls einer kompletten Sieben traten die Bezirksliga Damen des Hammer Sport Clubs mit einem breiten Kader von 13 Akteuren beim Tabellenvierten in Lünen an. Aber schnell merkte man, dass die Gäste dabei auf fünf torgefährliche Rückraumspielerinnen verzichten mussten. Da war es ein Glück, dass Sarah Heynen aus der Jugend aushalf. Als erfolgreichste Gästewerferin mit gleich fünf Treffern setzte sie den Gäste- Notplan am besten um. Und der konnte unter diesen personellen Voraussetzungen einfach nur lauten: Schadensbegrenzung.

Lückenkemper / Hücking- Prünte (1), Schellok, Pomplun (2), Dorpheide, Schroer (3), Gertzen, Kieserling, Lüllwitz (1), Kracht, Fandree (3), Heynen (5)

F. Wunsch

 

 

Hammer Sport Club II - Soester TV II 14:15 (7:7)

In einem tor- und leistungsarmen Spiel kamen die Nachbarstädter zu einem knappen Sieg, da der letzte Wurf von Britta Jungeilges erst unmittelbar nach der Schlusssirene im Netz landete. Ohne Eveline Pomplun, Carolin Ringkamp und Maren Krampe blieb die sonst so starke Offensive der
Gastgeber - vorher durchschnittlich fast 26 Treffer- über die gesamte Spielzeit allenfalls ein laues Lüftchen. Man bedenke: Vier der ohnehin nur 14 Treffer wurden durch verwandelte Siebenmeter erzielt. Und drei Tore, die die Niederlage nur optisch schönten, fielen erst in den letzten 120 Sekunden. Da hatten sich die etwas zu sorglosen Gäste bei deutlicher 15:11 Führung offensichtlich schon auf's Feiern eingerichtet.

Lückenkemper- Kirsten Gerling (3), Leufen (2), Prünte (1), Vogt (6/4), Behnke, Kracht (1), Schroer, Jungeilges, Fandree (1), Kieserling, Lüllwitz

 



SGH Unna- Massen - Hammer Sport Club II 28:22 (12:12)

Sechs Ausfälle des normalerweise gut besetzten Kaders konnte die "Zweite" des Hammer Sport Clubs als Aufsteiger bei der Spielgemeinschaft in Unna einfach nicht über die volle Distanz ersetzen. Dabei konnten die Gäste nach wechselnden Führungen bis zur 40. Minute an einer Überraschung beim Letztjährigen Tabellenachten schnuppern. Britta Jungeilges hatte da gerade zum 16:16 Ausgleich getroffen. Aber dann setzten sich die Gastgeber mit einem 5:0 Lauf zum ersten Mal selbst gegen die überzeugende Kristin Lückenkemper im HSC Kasten deutlich ab. Aber noch einmal kamen die Hammer mit ihrer starken Kreisläuferin Tbea Fandree, die so nebenbei noch drei Siebenmeter für die Gäste herausholte, in Sichtweite eines Punktgewinns (23:21). Aber für mehr reichten anschließend weder die Zeit noch die nötigen Kraftreserven.

HSC II: Lückenkemper- Banasch (2), Lüllwitz (1), Jungeilges (2), Ringkamp (3), Neumann (3), Leufen (2), Graf, Vogt (7/6), Fandree (2), Kraft

F. Wunsch